PRO-GALGO SPANIEN


KRANKE HUNDE?

Wie geht PRO-GALGO mit einem unheilbar kranken Hund um?

Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, spanischen Windhunden zu helfen und wollen ihnen zu einem schönen, gesunden und vor allem lebenswerten Leben verhelfen. Wir sind nicht bereit, Tiere aus falsch verstandenem Tierschutz weiterhin leiden zu lassen oder gar, wie leider nur zu oft in diversen Adoptionsgruppen praktiziert, das Elend der Tiere zum Spendensammeln zu missbrauchen.

Es gibt Galgos und Podencos, die mit multiplen Frakturen im gesamten Becken- und Hüftbereich in Tierheimen abgegeben werden. Oft sind aber diese Verletzungen schon Monate alt und die Tiere können weder bequem stehen geschweige denn schmerzlos liegen. Durch die bereits fortgeschrittene Verknöcherung der Brüche ist dann auch oft eine Operation nicht mehr möglich und das Tier müsste ein Leben lang mit grossen Schmerzen und ohne Bewegung leben. In solchen Fällen entscheidet der Vet, und zwar alleine und ausschliesslich der Vet, für eine Euthanasie zu Gunsten des Tieres.

So ein Entscheid wird voll und ganz von unseren Partnerorganisationen und den jeweiligen Tierheimen, von wo die Hunde kommen, getragen. Gemeinsam kämpfen wir für ein lebenswertes Leben unsere Windhunde und da gehören manchmal auch so traurigen Entscheidungen dazu.

Gerade in den spanischen Tierheimen ohne Subventionen ist oft eine Entscheidung zu einer grossen Operation meist aus finanziellen Gründen hinfällig. Denn beinahe täglich müssen die Tierschützer entscheiden, zwischen der Möglichkeit einem einzigen verletzten Tier zu helfen oder der Möglichkeit, viele Hunde zu retten, die eine reelle Chance auf ein neues und besseres Leben haben

Leishmaniosepatienten unter den Windhunden?

Die Hunde, die bei uns positiv getestet wurden, bleiben in Spanien und wir suchen darum Paten für sie. Die mittlerweile auf 6 Leishmaniose Hunde angewachsene Gruppe wurde mit dem neuen, von Prof. Dr. Eibl entwickelten Medikament behandelt, das Leishmaniose heilen kann.

Wenn aber ein Tier bereits schwere Organschäden aufweist, bis auf's Skelett abgemagert ist und eine Behandlung mit Glucantimen und anderen Präparaten nur noch das Leiden verstärken würden, auch dann entscheiden unser Vets für einen schmerzfreien Tod eines Tieres.

Zum Glück war dies bis jetzt erst 3 mal der Fall, dass wir einen Hund erlösen mussten, aber es hat genügt um uns zu zeigen,, dass es der einzig richtige Weg ist.

Solange es nicht möglich ist, dass die Tiere uns Menschen mitteilen können, ob sie ihr Leben noch als lebenswert empfinden, haben wir die Aufgabe, ihnen unnötiges Leiden auf jeden Fall zu ersparen.


3 Kommentare bis jetzt
Kommentieren

habe auch 2galgos mit leishmaniose sie kammen von spanien direkt zu mir emely sah sehr schlimm aus ihre ohren waren blutig und überall fehle fell unser tierarzt war entsetzt emely hat sich super gemacht mittlerweile wiegt sie 26kg die ohren sind zwar zippelich aber verheilt und das fell ist auch wieder da die blut werte sind super laut tierarzt der es kaum glauben konnte auch unser nikki ist positiv der titer ist nicht so hoch wie bei emely beide bekommen zur zeit je eine allupurinol am tag beide sind mittlerweile 2fröhliche und anhängliche hunde geworden ich würde jederzeit wieder einen leishmaniose hund nehmen liebe grüsse andrea

Kommentar von schenzinger andrea

Es ist eine schwierige Aufgabe, zwischen Leben und Tod entscheiden zu müssen. Respekt für Euren Ansatz.

Grüße
Elke

Kommentar von mynoodles

Schliesse mich dem Kommentar von Elke an ;) Macht weiter so.

Kommentar von Hunde




Kommentieren
Zeilen- und Absatzumbrüche automatisch, E-Mail-Adresse wird nicht angezeigt, HTML-Tags zulässig: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <pre> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>